Alles rund um die Finanzen von A bis Z

AAA

Dreimal A ist die beste Bewertung die vergeben werden kann. Wertpapiere speziell Anleihen
die eine solche AAA Bewertung oder auch Rating genannt erhalten, gelten als sehr sicher und
Kapitalbeständig.
Im englisch sprachigem Raum wird auch der Begriff Triple A für AAA genannt.

Abgeltungssteuer

Seit dem Jahr 2009 gilt in Deutschland die Abgeltungssteuer.
Jeder der ab 2009 Wertpapiere erwirbt unterliegt unabhängig der Haltedauer der Abgeltungssteuer von
25%.
Gerade für Personen die hohe Steuersätze haben lohnt sich diese Umstellung. Denn viele Lohnsteuersätze
liegen über den 25%.
Großer Nachteil daran ist allerdings, dass die Steurfreie Haltedauer von einem Jahr weggefallen ist.

Aktie

Ist ein Wertpapier das einen Käufer bestätigt das er Besitzer eines Anteiles einer Aktiengesellschaft ist.
Mit diesem Wertpapier kann er unter anderem an Hauptversammlungen teilnehmen und seine Stimme abgeben.
Dies gilt jedoch teilweise bei Vorzugsaktien nicht.

Aktiengesellschaft AG

Ist eine Gesellschaftsform die aus einem Vorstand und dem Aufsichtsrat.
Eine Aktiengesellschaft gibt Aktie aus, dies führt dazu, dass die AG zu neuem Geld kommt.
Vergleichbar wie bei einer GmbH die neue Geschäftsteilhaber an Land zieht.
Der Vorstand wird durch Entscheidung des Aufsichtrates benannt. Dieser steht im Laufe des
Amt unter der Kontrolle und Aufsicht des Aufsichtrates.

Aufsichtsrat

siehe Aktiengesellschaft AG

Anleihen

Die Anleihe ist ein Papier das von Bund und Länder oder Unternehmen ausgegeben werden kann.
Anleihen dienen der Kapitalbeschafung und äufern somit für den Käufer ein Recht
auf Zinsen und Rückzahlung des eingelegtem Kapital zu 100%.

Die Rückzahlung kann jedoch in einzelfällen nicht erfolgen. Dies tritt oft bei schlecht bewerteten Anleihen auf.
Das Rating sollte somit unbedingt mit in die Kaufentscheidung mit einfliessen.

Anleihen werden häufig mit folgenden Kennzahlen angegeben:
Kurswert aktuell 98% (Das bedeutet, dass der aktuelle Gegenwert der Anleihe bei nur 98% liegt.
Das steigert den Effektivzinssatz, da zu Beginn nur 98% bezahlt werden müssen, jedoch 100% nach
abgelaufenem Zeitraum zurück bezahlt werden.)

Zinssatz (Ist der Zinssatz den Sie jährlich zu dem angegebenen Zinszahlungstermin erhalten.
Dieser ist über die gesamte Laufzeit fest. Es gibt jedoch auch variable Zinssätze aber nur bei floater diese sind
jedoch äußerst selten.)

Effektivzins ( Ist der Zins der effektiv pro Jahr in der noch verbleibenden Laufzeit
zu erhalten ist. Hierbei ist der Kaufkurs bereits schon mit eingerechnet. Deshalb kann es sein das Anleihen die
einen Zinssatz von nur gerade einmal 3,5% p.a. aber einen Kurswert von 70% haben eine effektiv Verzinsung von 20% aufweisen.
Die Laufzeit und der aktuelle Kurs ist dabei entscheidend. Es sollte jedoch nicht unbedingt mit dem Effektivzins gerechnet werden,
da es bei einer Anleihe die noch mehere Jahre läuft trotzdem so ist, dass Sie nur z.B. 3,5% jährlich erhalten und eben nur nach Ablauf der Laufzeit
einen extra Bonus erhalten.)
Anleihen gelten Grundlegend als Konsverative Anlage, wobei bei vielen Anleihen manchmal ein
höheres Risiko besteht als bei manch anderer Aktie (Argentien Anleihen im Jahr 2001)

Mann sollte immer daran denken, dass auch eine Anleihe im Totalverlust enden kann. Sobald der Emittent zahlungsunfähig geworden ist.

Asset Management

Asset Management bezeichnet die Handhabung eines Depots oder zur verfügung stehenden Geldbetrages mit z.B. Wertpapieren.
Der deutsche Begriff dazu ist Vermögensverwaltung.

Bonuszertifikat

Wenn der Basiswert (Aktie, Rohstoff, Indizes etc.) nie eine gewisse Schwelle erreicht wird ein
Bonus ausbezgahlt.

Bonität

Die Bonität eines Unternehmens hilft Investoren das Unternehmen mit anderen leichter zu vergleichen.
Gerade im Anleihengeschäft schauen viele auf die Bonität oder auch Rating genannt.

Broker

Dem Broker erteilt man die Aufträge (Orders), dieser gibt diese dann weiter an die jeweilige Börse.
Der Broker steht somit zwischen Käufer und Makler.
Für diese Vermittlung erhält der Broker von dem Käufer eine Gebühre (Ordergebühr oder Transaktionsgebühr).
Diese gibt der Broker dann teilweise weiter da der Makler eine Gebühr für die Order Platzierung verlangt.

Basket Zertifikat

Ein Basket-Zertifikat ist eine spezielle Art von Zertifkaten die aus mehreren Aktien besteht.
Ein Basket-Zertifikat kann mit einem Fonds verglichen werden. Das Basket-Zertifikat enthält zum Beispiel verschiedene Werte aus der Automobilbranche oder eine Mischung aus Inländischen Blue Chips usw.
Diese Streuung soll ähnlich wie bei einem Fonds, dass Verlustrisiko und die Schwankungsanfälligkeit mindern.
Diese Art von Zertifikaten wird aktiv von den Emittenten gemanaget da diese den Basket gegebenenfalls neu anpassen.
Deshalb ist mit zusätzlichen Gebühren beim Kauf eines solchen Zertifikates zu rechnen wie z.B: einer Jahresgebühr für das management.

Bilanz

Die Bilanz stellt alle Vermögensgegenstände sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens auf.
Anhand einer Bilanz kann, durch vergleichen älterer Bilanzen verglichen werden ob sich das Unternehmen verbessert oder
verschlächtert hat.
Oft werden auf diversen Börsenseiten Kennzahlen einer Bilanz veröffentlicht. Wie zum Beispiel der Cashflow, Eigenkapital etc.

Bollinger Bänder / Bolling Bands

Ist eine mathematisch errechnete Durchschnitts Linie von John Bollinger.
Sobald der Kurs dem oberen Linie bzw. der unteren Linie durchbricht, gehen die anhänger der Bollinger Bänder / Bolling Bands
von einem Kursausbruch bzw. einem neuen Trend aus.

Blue Chips

Blue Chips sind jeweils die Aktientitel die in dem heimischen Leitindex angesiedelt sind.
In Deutschland wären das folgich alle 30 DAX Aktientitel.

Basiswert

Gerade bei Derivaten ist der Basiswert entscheidend. Denn dieser ist der Ausgangspunkt für das Derivat.
Ein Turbo-Zertifkat Beispielsweise muss einem Basiswert unterliegen. Dieser Basiswert ist z.B. die Deutsche Bank Aktie.

Basiswerte können aber auch Devisen, Rohstoffe, Indizes, Branchenbaskets etc. sein.

Basispreis

Ist der Preis des zugrundleliegendem Basiswert.
Wenn bei einem CFD der Basiswert die Deutschen Bank ist, muss der Kurs der Deutschen Bank Aktie als Basispreis angenommen werden.
Wenn dieser sich verändert, verändert sich folglich je nach Partizipation auch der CFD.