Wann lohnt es sich wirklich CFDs oder Zertifikate zu kaufen.

Ich habe aus der Praxis heraus folgende Theorie:

Zertifikate:

Zertifikate sollten anstatt CFD’s, dann gekauft werden wenn-
1.
eine Langfristanlage beabsichtigt ist. (Verfallsdatum des einzelnen Zertifikates beachten)
2.
Generell nur wenig Werte in das Depot eingekauft werden. Damit ist gemeint, dass bei sehr kurzfristigen Entscheidungen sehr viel mehr Zeit kostet, ein geeignetes Zertifikat heraus zu finden. Spread grösse, Hebel grösse, Anzahl gehandelter Zertifikate etc.
3.
Hebel können “frei” gewählt werden.

CFD’s

CFD’s sollten dann gehandelt werden wenn, folgendes eintritt-
1.
kurzfristige Anlagen. Wenn eine Kursbewegung deutlich ausfällt und man von weiter fallenden oder steigenden Kursen in den nächsten Minuten ausgehen kann. Dann ist es mit CFDs möglich, sehr schnell darauf reagieren zu können.
2.
Gebühren spielen (wie es in der Werbung von CMC Markets heißt) keine Rolle. Das ist in diesem Fall richtig. Denn bei sehr kurzfristige Anlagen müssen bei einem Intraday handel keine Finanzierungskosten bzw. für wenige Tage nur sehr geringe Finanzierungskosten bezahlt werden.

Fazit:

Ich favorisiere ganz klar zur kurzfristigen Anlage CFD’s. Denn 10€ pro Trade An-bzw. Verkauf bei Zertifikaten unter einem Betrag von 2.500€ ist eine kurzfristige Anlage nicht wert. Denn dann, muss der Hebel enorm hoch sein. Was ziemlich nach hinten losgehen kann. Andererseits, für längere Anlagen sind Zertifikate für mich un-umgänglich.

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