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Der Euro im freien Fall
Der Euro im freien Fall
Wo liegt der tatsächliche Wert des Euros gegen den Schweizer Franken
Seit Ende April ist der Euro im Vergleich zum Schweizer Franken im freien Fall. Dieser Trend bricht auch weiterhin nicht ab, Gründe für die starken Kursverluste, sind die angespannten Situationen in den einzelnen Krisenländern.
Die Probleme in Griechenland sind dabei nur ein Teil eines großen Fundaments, das langsam aber sicher in sich zusammen fällt.
Denn die Euroländer schwächeln stark. Die Wirtschaft leidet extrem darunter. Die Wirtschaftsleistung in den Euroländern ist enorm tief. Die Bevölkerung hat immer weniger zum leben übrig.
Den Frust auf die Regierungen lassen deshalb immer mehr auf der Straße aus. So mittlerweile in Griechenland, Spanien und in Portugal.
Doch ein Machtwechsel bringt nicht unbedingt die erhoffte Änderung mit sich.
Mittlerweile ist es sogar so extrem geworden, dass der Euro ein neues historisches Tief nach dem anderen hat. Beinahe jede Woche steht der Kurs auf einem neuen Rekordtief.
Doch am vergangenen Freitagabend hat der Kurs die 1,18 durchbrochen. Damit schloss der Kurs bei 1,1820. Dies sind 3,17 Rappen weniger als noch vor einer Woche.
Der Kursverfall ist enorm. Doch diesen hatten wir bereits schon beim US-Dollar gegen den Schweizer Franken gesehen. Wer dachte damals schon, dass der Kurs bei unter 1 Franken liegen wird. Und aktuell steht der Kurs immer noch fest bei 0,83.
Seit Anfang April fiel der Kurs um mehr als 13 Rappen.
Wenn man allerdings das Kursverhältnis mit den Meinungen, bzw. der Stimmung die in Europa herrscht vergleicht, merkt man schnell, dass die 1,18 eigentlich immer noch so hoch angesetzt sind. Der sogenannte Großmutterindex zeigt eher auf 1€ = <1CHF. Der Euro schwächelt nicht nur sondern ist Gefühlt deutlich schlechter als der Franken.
Großmutterindex
Der Großmutterindex ist nichts anderes als die generelle Einschätzung der Bevölkerung über eine Situation. Und gerade die älteren Bürger die bereits schon einige Entwertungen erlebt haben, werden wohl eher die Situation einschätzen können als die jüngeren unter uns.
Somit ergibt sich einfach, dass die ältere Generation nur noch sehr wenig Hoffnung in den Euro steckt und IMMERNOCH die D-Mark zurück wünscht. Denn der Euro wurde schon bei der Einführung als schleichende Inflation angepriesen. Und es war auch so!
Doch wie würde die Zukunft ohne den Euro aussehen, wenn jedes Land eine neue eigene oder die alte Währung zurück erhalten würde? Die Antwort ist schwierig. Denn auch die gegenseitige Unterstützung müsste wegfallen. Denn ansonsten würde es nur den halben Erfolg einbringen.
Trading Strategy 1 vom 29.03.2007
Seltener Traden, dafür gute Chancen nutzen
Im vergangenen Jahr, handelte ich mehrere male in einer Woche. Dies führte dazu das die anfallenden Gebühren meine gesamt Performance sehr stark beeinflusste. Deshalb habe ich dieses Jahr eine ganz neue Handelsstrategie entwickelt.
Diese sieht wie folgt aus:
Gehandelt wird nur, wenn eindeutige Signale vorliegen. In diesem Fall heisst dies, dass auf z.B. bereits deutliche Signale eingestiegen wird.
Diesen Monat sank der DAX sehr stark. Bereits nach dem ersten Tag als es in die tiefe ging bin ich short in den DAX eingestiegen.
Das StopLoss wurde wie in der Money Management Strategie beschrieben auf max. 10% unter dem Kaufkurs gelegt.
Der Anlagebetrag betrug allerdings deutlich mehr als wie empfohlen. Bei diesen Trades geht man davon aus das die Richtung des Kurses eindeutig sind.
Das heisst, sobald der Kurs 2 Tage in folge in die falsche Richtung dreht, sollte verkauft werden bzw. das StopLoss generell nicht weiter wie max. 6% vom Kaufkurs weg liegen.
Diese Trades erfordern von dem Käufer, dass die kurse tägliche mehrmals überprüft werden müssen. Sobald ein Gewinn von mehr als 20% angefallen ist, kann bereits zu diesem Zeitpunkt überlegt werden ob der Wert verkauft werden soll.
Hier nochmals alle wichtigen Infos im Überblick:
-seltener handeln
-auf starke Kurssignale achten
-Kursignal mind. einen Tag beobachten
-mit ca. 25% des Depotwertes einsteigen
-den Hebel bei Zertifikaten gering halten (Money Management Strategie)
-StopLoss auf max. 6% vom Anschaffungskurs legen
-wenn der Kurs 2 Tage in die engegengesetzte Richtung läuft, Wert verkaufen
-täglich mehrmal Wert überprüfen
-bei ca. 20% Kursgewinn evtl. vorzeitig verkaufen oder StopLoss auf max. 4% legen
Ich werde diese Strategie testen. Momentan hat mir diese Strategie bereits einen sehr guten Gewinn eingebracht.
Meine Absicht ist es aktuell, nicht (unbedingt) besser zu sein als die Indexe DAX etc. sondern eher auf ein Jahr gerechnet einfach eine gute Rendite zu erwirtschaften. Diese sollte allerdings bei mind. 10% liegen. Damit hätte sich die mühe bei ca. 10 Trades in einem Jahr bereits gelohnt.
CFD Handel Tipps und Tricks
CFD Handel Tipps und Tricks
Gewusst wie!
Ich möchte Ihnen den Handel von CFD’s einmal etwas näher erklären und Ihnen auch einige unterschiede zum Zertifikatehandel nennen.
CFD’s an sich werden nicht an einer Börse sondern direkt beim Broker gehandelt. Bekannte CFD Broker sind z.B. FX Direct, CMC Markest, Etrade etc.
Die Hebel bei CFD’s werden vom Broker festgelegt und ändern sich nie!
Einerseits sehr praktisch da man bereits im Voreld ausrechnen kann wie sich der Gewinn/Verlust verhalten wird. Andererseits ist man so oft gezwungen ein höheres Risiko eingehen als man oft möchte. Ein Beispiel dazu, wenn man in den DAX oder einen Rohstoff investieren möchte ist man gleich mit einem 100 Hebel dabei. Was gerade bei starken Kursschwankungen einen schnell aus dem Trade wirft.
Natürlich werden einige sagen, dass doch bei Indizes und Rohstoffen weniger Kursschwankungen auftreten als bei Aktien, richtig, jedoch genügt nur ein Prozent um aus dem Trade zu fliegen da dies 100% entspricht.
Ein weiteres Beispiel für einen Unterschied zwischen einem CFD und Zertifikat sind die Gebühren und damit verbunden die Trades.
Bei CFD’s macht es Sinn bei eintretten der Kursrichtung zu verkaufen und schnell wieder mit erhöhter Stückzahl wieder ein zu steigen.
Es wird ein DAX CFD gekauft, welches einen Hebel von 100 hat. Sprich ein Prozent im Basiswert entspricht 100% im CFD.
Nehmen wir an der DAX steht bei 4000 Punkten. Da ein CFD auf den DAX einen Hebel von 100 hat kostet das CFD auch nur ein hundertstel also 40,00€.
Beispiel:
| Trade | Kurs | Veränderung in % CFD | Stückzahl | Summe |
| Kauf | 4000 | 0% | 10 | 400 |
| Halten | 4040 | 100% | 10 | 800 |
| Verkaufen | 4040 | 0% | 10 | 800 |
| Kauf | 4040 | 0% | 19 | 767 |
| Halten | 4080 | 100% | 19 | 1534 |
| Verkaufen | 4080 | 0% | 19 | 1534 |
| Kauf | 4080 | 0% | 37 | 1509 |
| Halten | 4120 | 100% | 37 | 3019 |
In diesem Beispiel konnten mit nur insgesamt 3% Kursanstieg mehr als 650% gemacht werden. Doch das geht auch nur, wenn immer wieder verkauft und neu angelegt wird. Denn zum Vergleich, wenn die 10 CFD’s gehalten würden wären aus den 400€ mit den 3% gerade einmal nur 1200€ oder eben 300% gemacht. Auf dauer macht diese Art zu handeln extreme Kursgewinne möglich. Es besteht natürlich sehr schnell die Gefahr, dass der Kurs 1 Prozent fällt und das gesamt gewonnen Geld weg ist.
Doch nicht desdo trotz möchte ich Ihnen noch ein kleines Beispiel geben.
Ich hatte mit einem DEMO Zugang einmal aus 5.000€ mit diesem Verfahren, in den USD/EUR investiert und in nur knapp 2Wochen 250.000€ auf dem DEMO Konto gehabt.
Die Potenz die durch den stetigen Verkauf und wieder Einstieg erzeugt wird macht solche Gewinne möglich.
Das ist oft der Grund wie solche dubiosen Internetseiten irgendwelche Börsenbriefe herausgeben die speziell auf CFD Trading anspielt und Prozentgewinne im Tausenderbereich preisgibt.
Doch in der Regel sind solche Gewinne sehr selten da der Kursanstieg nicht stetig geht und man oft mit echtem Geld mehr Angst davor hat und dann mehr auf Nummer sicher geht.
Probieren Sie aber doch einfach einmal mit einem DEMO Konto aus und machen Sie Ihre Erfahrungen.
Viel Spass!

