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Archiv für März 2009

Börsenlexikon / Börsen Enzyklopädie

In diesem Beitrag werden nach und nach einige Börsenbegriffe und Abkürzungen erklärt.


  • AAA

Dreimal A ist die beste Bewertung die vergeben werden kann. Wertpapiere speziell Anleihen
die eine solche AAA Bewertung oder auch Rating genannt erhalten, gelten als sehr sicher und
Kapitalbeständig.
Im englisch sprachigem Raum wird auch der Begriff Triple A für AAA genannt.

  • Abgeltungssteuer

Seit dem Jahr 2009 gilt in Deutschland die Abgeltungssteuer.
Jeder der ab 2009 Wertpapiere erwirbt unterliegt unabhängig der Haltedauer der Abgeltungssteuer von
25%.
Gerade für Personen die hohe Steuersätze haben lohnt sich diese Umstellung. Denn viele Lohnsteuersätze
liegen über den 25%.
Großer Nachteil daran ist allerdings, dass die Steurfreie Haltedauer von einem Jahr weggefallen ist.

  • Aktie

Ist ein Wertpapier das einen Käufer bestätigt das er Besitzer eines Anteiles einer Aktiengesellschaft ist.
Mit diesem Wertpapier kann er unter anderem an Hauptversammlungen teilnehmen und seine Stimme abgeben.
Dies gilt jedoch teilweise bei Vorzugsaktien nicht.

  • Aktiengesellschaft AG

Ist eine Gesellschaftsform die aus einem Vorstand und dem Aufsichtsrat.
Eine Aktiengesellschaft gibt Aktie aus, dies führt dazu, dass die AG zu neuem Geld kommt.
Vergleichbar wie bei einer GmbH die neue Geschäftsteilhaber an Land zieht.
Der Vorstand wird durch Entscheidung des Aufsichtrates benannt. Dieser steht im Laufe des
Amt unter der Kontrolle und Aufsicht des Aufsichtrates.

  • Aufsichtsrat

siehe Aktiengesellschaft AG

  • Anleihen

Die Anleihe ist ein Papier das von Bund und Länder oder Unternehmen ausgegeben werden kann.
Anleihen dienen der Kapitalbeschafung und äufern somit für den Käufer ein Recht
auf Zinsen und Rückzahlung des eingelegtem Kapital zu 100%.

Die Rückzahlung kann jedoch in einzelfällen nicht erfolgen. Dies tritt oft bei schlecht bewerteten Anleihen auf.
Das Rating sollte somit unbedingt mit in die Kaufentscheidung mit einfliessen.

Anleihen werden häufig mit folgenden Kennzahlen angegeben:
Kurswert aktuell 98% (Das bedeutet, dass der aktuelle Gegenwert der Anleihe bei nur 98% liegt.
Das steigert den Effektivzinssatz, da zu Beginn nur 98% bezahlt werden müssen, jedoch 100% nach
abgelaufenem Zeitraum zurück bezahlt werden.)

Zinssatz (Ist der Zinssatz den Sie jährlich zu dem angegebenen Zinszahlungstermin erhalten.
Dieser ist über die gesamte Laufzeit fest. Es gibt jedoch auch variable Zinssätze aber nur bei floater diese sind
jedoch äußerst selten.)

Effektivzins ( Ist der Zins der effektiv pro Jahr in der noch verbleibenden Laufzeit
zu erhalten ist. Hierbei ist der Kaufkurs bereits schon mit eingerechnet. Deshalb kann es sein das Anleihen die
einen Zinssatz von nur gerade einmal 3,5% p.a. aber einen Kurswert von 70% haben eine effektiv Verzinsung von 20% aufweisen.
Die Laufzeit und der aktuelle Kurs ist dabei entscheidend. Es sollte jedoch nicht unbedingt mit dem Effektivzins gerechnet werden,
da es bei einer Anleihe die noch mehere Jahre läuft trotzdem so ist, dass Sie nur z.B. 3,5% jährlich erhalten und eben nur nach Ablauf der Laufzeit
einen extra Bonus erhalten.)

Anleihen gelten Grundlegend als Konsverative Anlage, wobei bei vielen Anleihen manchmal ein
höheres Risiko besteht als bei manch anderer Aktie (Argentien Anleihen im Jahr 2001)

Mann sollte immer daran denken, dass auch eine Anleihe im Totalverlust enden kann. Sobald der Emittent zahlungsunfähig geworden ist.

  • Asset Management

Asset Management bezeichnet die Handhabung eines Depots oder zur verfügung stehenden Geldbetrages mit z.B. Wertpapieren.
Der deutsche Begriff dazu ist Vermögensverwaltung.

  • Bonuszertifikat

Wenn der Basiswert (Aktie, Rohstoff, Indizes etc.) nie eine gewisse Schwelle erreicht wird ein
Bonus ausbezgahlt.

  • Bonität

Die Bonität eines Unternehmens hilft Investoren das Unternehmen mit anderen leichter zu vergleichen.
Gerade im Anleihengeschäft schauen viele auf die Bonität oder auch Rating genannt.

  • Broker

Dem Broker erteilt man die Aufträge (Orders), dieser gibt diese dann weiter an die jeweilige Börse.
Der Broker steht somit zwischen Käufer und Makler.
Für diese Vermittlung erhält der Broker von dem Käufer eine Gebühre (Ordergebühr oder Transaktionsgebühr).
Diese gibt der Broker dann teilweise weiter da der Makler eine Gebühr für die Order Platzierung verlangt.

  • Basket Zertifikat

Ein Basket-Zertifikat ist eine spezielle Art von Zertifkaten die aus mehreren Aktien besteht.
Ein Basket-Zertifikat kann mit einem Fonds verglichen werden. Das Basket-Zertifikat enthält zum Beispiel verschiedene
Werte aus der Automobilbranche oder eine Mischung aus Inländischen Blue Chips usw.
Diese Streuung soll ähnlich wie bei einem Fonds, dass Verlustrisiko und die Schwankungsanfälligkeit mindern.
Diese Art von Zertifikaten wird aktiv von den Emittenten gemanaget da diese den Basket gegebenenfalls neu anpassen.
Deshalb ist mit zusätzlichen Gebühren beim Kauf eines solchen Zertifikates zu rechnen wie z.B: einer Jahresgebühr für das
management.

  • Bilanz

Die Bilanz stellt alle Vermögensgegenstände sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten eines Unternehmens auf.
Anhand einer Bilanz kann, durch vergleichen älterer Bilanzen verglichen werden ob sich das Unternehmen verbessert oder
verschlächtert hat.
Oft werden auf diversen Börsenseiten Kennzahlen einer Bilanz veröffentlicht. Wie zum Beispiel der Cashflow, Eigenkapital etc.

  • Bollinger Bänder / Bolling Bands

Ist eine mathematisch errechnete Durchschnitts Linie von John Bollinger.
Sobald der Kurs dem oberen Linie bzw. der unteren Linie durchbricht, gehen die anhänger der Bollinger Bänder / Bolling Bands
von einem Kursausbruch bzw. einem neuen Trend aus.


  • Blue Chips

Blue Chips sind jeweils die Aktientitel die in dem heimischen Leitindex angesiedelt sind.
In Deutschland wären das folgich alle 30 DAX Aktientitel.


  • Basiswert

Gerade bei Derivaten ist der Basiswert entscheidend. Denn dieser ist der Ausgangspunkt für das Derivat.
Ein Turbo-Zertifkat Beispielsweise muss einem Basiswert unterliegen. Dieser Basiswert ist z.B. die Deutsche Bank Aktie.

Basiswerte können aber auch Devisen, Rohstoffe, Indizes, Branchenbaskets etc. sein.

  • Basispreis

Ist der Preis des zugrundleliegendem Basiswert.
Wenn bei einem CFD der Basiswert die Deutschen Bank ist, muss der Kurs der Deutschen Bank Aktie als Basispreis angenommen werden.
Wenn dieser sich verändert, verändert sich folglich je nach Partizipation auch der CFD.


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Geldanlegen, aber wie? Risikoklasse II

“Geldanlegen, aber wie?”

Grundlegend sollte nur Geld dann angelegt werden wenn es nicht geliehen ist und für einen gewissen Zeitraum nicht dringend zur Verfügung stehen muss.


Risikoklasse II

Anleihen und Geldmarktfonds

In der Risikoklasse zwei der Geldanlagen finden sich Anleihen sowie Geldmarktfonds wieder. Speziell die Anleihen die in Euro gehandelt werden und von Unternehmen mit einem Triple A Rating ausgestattet sind oder Bundesanleihen die von Deutschland ausgegeben wurden.


Wie bereits oben schon kurz beschrieben spielt das Rating eine wichtige Rolle. Umso besser das Rating umso höher auch die Rückzahlungsgarantie bzw. umso geringer der evtl. Ausfall des Emittenten. Anleihen werden von verschiedenen Rating Argenturen geratet, eine davon ist z.B. Standard & Poors. Diese Firmen schauen sich die Firma/Emittent genauer an und vergeben ein Rating zwischen D bis hin zu AAA. Die Bezeichnung des Ratings kann von der Rating Agentur auch von diesem Beispiel abweichen. Einige verwenden z.B. für AA, A2, A+ usw.

Bei der Geldanlage in Anleihen sollte in erster Linie das Rating und als nächstes die Laufzeit, Liquidität, Kurs der Anleihe und die effektive Rendite beachten werden.

Wenn eine Anleihe weit unter 100% notiert, bedeutet das in der Regel, dass die allgemeine Stimmung zu dem Emittent schlechter geworden ist. Die Ratings werden sehr selten nur angepasst, deshalb ist der Kurs ein weiterer Indikator wie es um die Rückzahlung steht. Ab ca. 80% sollte noch einmal überlegt werden ob es wirklich diese Anleihe sein sollte.

Geldmarktfonds sind eine der konservativsten Fonds die es auf dem Markt gibt. Die Performance ist relativ moderat. Vergleichbar mit manchen Anleihen oder Sparverträgen, da die Investmentfonds in Anleihen und Rentenpapieren investieren.

Generell ist diese Geldanlage eher weniger attraktiv, da ein Ausgabeaufschlag anfällt.


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Geldanlegen, aber wie?

“Geldanlegen, aber wie?”

Dieses Thema soll Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten Sie mit den heutigen Wirtschaftsinstrumenten haben, um Geld sinnvoll anlegen zu können.


Bevor ich mit den einzelnen Erklärungen zu den Anlageinstrumenten beginnen möchte, will ich Ihnen noch kurz etwas generell zur Geldanlage mitteilen:

Grundlegend sollte nur Geld dann angelegt werden wenn es nicht geliehen ist und für einen gewissen Zeitraum nicht dringend zur Verfügung stehen muss.


Beginnen möchte ich mit der sichersten Anlagemöglichkeit.

Risikoklasse I

Edelmetalle, Sparverträge, Lebensversicherungen etc.

Zu meiner Risikoklasse eins zählen Anlageformen wie etwa:

Edelmetalle (Gold, Silber etc), Sparbücher, Sparverträge (Sparbriefe), Lebensversicherungen (nicht Fonds gebunden).

Sie können unterschiedlich in die einzelnen Investmentmöglichkeiten investieren. Manche gestalten sich dabei leichter andere wiederum schwere als Geldanlage.

Bei Edelmetallen muss vorab beachtet werden, dass noch weitere Kosten als nur der Erwerb des Edelmetalls fällig werden. Aufbewahrungsgebühren wie etwas in einem Bankschließfach, Mehrwertsteuer beim Erwerb von Edelmetallen ausser Gold. Geühren die bereits im Ankaufspreis enthalten sind für die Prägung einer Münze oder das polieren (Polierte Paltte, diese Art von münzen ist immer teurer als normale Münzen).

Wenn Sie sich für Edelmetalle entscheiden möchten gibt es folgende Optionen.

Goldmünzen (Krügerrand, Maple Leaf, China Panda, Australien Kanguruh etc.)

Silbermünzen (Maple Leaf, China Panda, Australien Kanguruh etc.)

Es gibt zwar noch weitere Edelmetalle aus denne Münzen geprägt werden, diese sind jedoch eher weniger bekannt und werden dem entsprechend weniger gehandelt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Erwerb einer Goldmünze und einer Silbermünze. Bei dem Einkauf und Verkauf von Gold, ob Barren oder Münzen fällt keine Mehrwertsteuer an. Bei Silbermünzen oder Barren jedoch schon. Dies macht natürlich die Anlage an sich etwas uninteressant. Denn wenn der Silberpreis um 10% steigt hat man immernoch nicht einen tatsächlichen Gewinn gemacht. Da vorher die Mehrwertsteuer bezahlt wurde.

Am besten eignet sich, für eine Geldanlage in Edelmetallen, der Krügerrand als eine Unze. Denn diese Münze (1 Unze Krügerrand) ist die meist gehaneldste Münze überhaupt. Der Krügerrand ist immernoch aktuelles udn offizieles Zahlungsmittel in Südafrika.

Goldbarren und Silberbarren eignen sich deshlab nicht optimal als Geldanlage, weil diese oft nur von Banken oder großen Händlern wieder zurückgekauft werden.

Sparverträge und Lebensversicherungen

Je nach Emittent (die Bank die den Sparvertrag oder die Lebensversicherung ausgibt) ein gutes Rating besitzt, gehören diese beiden Geldanlagen zu einer der sicheren Möglichkeiten.

Grundlegend sind Sparverträge (Sparbriefe, Sparbücher etc.) eine sichere Geldanlage. Oft sind diese jedoch sehr unbeliebt weil die Rendite nicht so attraktiv erscheint. Doch gerade in solchen Krisenzeiten wie wir diese aktuell haben, sind Sparverträge bei regionalen Banken wie Sparkassen sehr beliebt und ein sicherer Hafen für das angesparte Kapital.

Lebensversicherungen gehören nur dann in diese Kategorie wenn diese nicht an Fonds gebunden sind. Generell sind Lebensversicherungen jedoch eher zweite Wahl wenn man diese mit den Sparverträgen vergleicht. Der Garantierte Wertezuwachs fällt meist schlechter aus, als bei manchen Sparverträgen einer Sparkasse.

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